–> Wie wird Teilhabe möglich im betreuten Wohnen 🏢 und in der häuslichen 🏠Langzeitpflege mit Spitex – dort, wo Menschen im Alter 🧓 👵 👴 auf Betreuung 👭 🍲 , Unterstützung 🛍️ 🦽 und Pflege 🩹 💊 💉 angewiesen sind?
–> Und was bedeutet Partizipation, wenn Alltag zwischen 🏡 Selbstständigkeit und Unterstützungsbedarf, zwischen Zuhause, Institution 🏢 und professioneller Pflege und Betreuung 🤝 ausgehandelt wird?
Diese Fragen standen im Zentrum unseres 5. Workshops der transdisziplinären Begleitgruppe von EPICENTRE-PARTICIPATIO – mit Fokus auf betreutes Wohnen und häusliche Langzeitpflege mit Spitex.
🔹 Partizipation im Betreuten Wohnen (Katja Jungo)
Anhand ethnographischer Fallbeispiele diskutierten wir, wie Partizipation in einem spannungsvollen „Dazwischen“ entsteht: zwischen Zuhause und Institution, Selbstständigkeit und Unterstützungsbedarf, versprochener Betreuung und gelebtem Alltag. Dabei wurde deutlich, dass bereits die Frage, was „betreutes Wohnen“ eigentlich bedeutet, eng mit Fragen von Zugehörigkeit, Mitbestimmung, Verantwortung und institutionellen Rahmenbedingungen verbunden ist.
🔹 Partizipation in der häuslichen Langzeitpflege mit Spitex (Nora Peduzzi)
Im Zentrum stand ein ethnographisches Fallbeispiel, in dem Demenz eine zentrale Rolle spielte. Diskutiert wurde, wie Partizipation möglich wird, wenn Angehörigenbetreuung, professionelle Pflege, Kommunikation, Zeitdruck und Intimität ineinandergreifen. Besonders deutlich wurde dabei, wie stark Partizipation in alltäglichen Beziehungen und konkreten Pflegesituationen ausgehandelt wird.
Ausserdem stellten unsere Masterstudierenden ihre geplanten ethnographischen Forschungsprojekte vor:
🐾 Haustiere und Partizipation in der Langzeitpflege (Flurina Fellmann)
🏛️ Partizipation und strategische Führung (@Laura Maurer)
⚖️ Beistandschaft und Partizipation (Mirjam Karlin)
🕯️ Partizipation während Sterbe- und Trauerphasen im Pflegeheim (Mona Brandão)
Die Diskussionen haben erneut gezeigt, wie wichtig ethnographische Forschung ist, um Partizipation mit Langzeitpflege und Betreuung im Alter nicht nur theoretisch zu definieren, sondern in ihrer alltäglichen Praxis zu verstehen – und wie zentral diese Fragen für Caring Cities sind.
Vielen Dank an alle Mitglieder der transdisziplinären Begleitgruppe für die offenen, kritischen und inspirierenden Diskussionen.
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Zum Forschungsprojekt: https://lnkd.in/eYMjmx-z
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, Nursing Science (INS), Institut für Pflegewissenschaft, Universität Basel, Universität Basel, Schweizerischer Nationalfonds SNF, Stiftung Pflegewissenschaft Schweiz